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Vicuña

 

Die Vicuña-Faser stammt vom gleichnamigen Tier, einem Kameliden, das eng mit Kamelen, Alpakas und Lamas verwandt ist und in den Anden auf Höhen von über 4.000 Metern in freier Wildbahn lebt. Um die strengen Winter und sengenden Sommer zu überstehen, haben die Vicuñas ein isolierendes Unterfell mit extrem dünnen, kurzen und sehr dichten Fasern entwickelt, die im Durchschnitt einen Durchmesser von nur 12,5 Mikrometern haben. Sie zeichnen sich durch einen charakteristischen goldenen Farbton und bemerkenswerte thermoregulierende Eigenschaften aus.

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Seit jeher engagiert sich Loro Piana für den Schutz gefährdeter Tierarten. Noch vor etwas mehr als 30 Jahren stand das Vicuña infolge illegaler Jagd und fehlender, konkreter Vorschriften kurz vor dem Aussterben. 
Dank gemeinsamer Anstrengungen mit der peruanischen Regierung und den Andengemeinschaften wurde 1994 ein (rechtlicher) internationaler Rahmen für den Faserhandel geschaffen, und seitdem hat sich der Vicuña -Bestand mehr als vervierfacht.

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Loro Piana tätigt seit Jahren Direktinvestitionen in Peru, beginnend bei den Gemeinden, mit denen das Unternehmen direkt zusammenarbeitet, und leistet Beiträge zu Bewässerungsprojekten, im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich zum Wohle der lokalen Gemeinschaften.

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2018 initiierte Loro Piana das "Water Project" in Peru, um der zunehmenden Wasserknappheit entgegenzuwirken. Im Rahmen dieses Projekts errichtete Loro Piana Regenwassersammelbecken in der Region Arequipa im Süden Perus. Ziel ist es, die Bewässerung der umliegenden Gebiete zu verbessern, der wachsenden Wasserknappheit entgegenzuwirken und das Potenzial des Weidelands zu verbessern.